Die Open Space Methode

Kaffepausen sind oft die produktivsten Teile einer Konferenz. Warum das so ist? Weil die TeilnehmerInnen in den Pausen über Themen sprechen, für die sie sich wirklich interessieren, und das nur so lange, wie die Diskussion interessant für sie ist. Die Open Space Methode baut auf dieser Beobachtung auf, indem sie TeilnehmerInnen von Besprechungen und Konferenzen ermöglicht, ihre eigene Tagesordnung von Workshops, Präsentationen und Diskussionsgruppen festzulegen, und sie dazu ermutigt, in eine andere Gruppe zu gehen, sobald sie in einer Gruppe gelangweilt sind. Es gibt keine HauptrednerInnen, keine im Voraus angekündigten Workshop-Zeitpläne. Die TeilnehmerInnen kreieren ihre eigene Konferenz und werden zu ihren gegenseitigen LehrerInnen.

Wie es funktioniert:

Die einzige Regel: Das Gesetz der persönlichen Beweglichkeit.

Während einer Open-Space-Veranstaltung sind die TeilnehmerInnen für ihr eigenes Lernen verantwortlich. Dies setzt voraus, daß sie in einen anderen Workshop wechseln, sobald sie in einer Gruppe weder lernen noch beitragen können. Anstatt in einer Situation zu bleiben, in der sie ihre Zeit verschwenden, sind die TeilnehmerInnen ermutigt, aufzustehen und in eine Gruppe zu gehen, die sie interessiert, oder eine Kaffeepause zu machen.

Die vier Prinzipien:

Was passiert:

Es werden genau die Themen besprochen, die den TeilnehmerInnen zum Zeitpunkt der Konferenz die wichtigsten sind. Und wir sind neugierig, welche das dieses Jahr sein werden!

Mehr Informationen über OpenSpace: http://www.openspaceworld.org

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