< zurück zu den Workshops

Dominanz & Submission – die ganze Palette

von Tania und Miraz

In diesem zweiteiligen Workshop wollen wir mit den Schattierungen und Motiven von D/S arbeiten (Teil I) und mit der praktischen Umsetzung von diesen D/S-Nuancen in die Realität unsrer aktuellen Leben (Teil II).

Teil I – Mischen & Malen
Daß D/S Dich anspricht, weißt Du schon. Aber ist Dein D/S auch ihr D/S?
Manche Farben mögen wir, andere nicht, manche Konturen sind deutlich, manche (noch?) nicht, wir mischen und rühren, setzen unterschiedliche Akzente – und es ergibt sich immer wieder ein anderes Bild.

Welche Motive reizen Dich? Wie findest Du sie heraus? Wohin zieht es Dich? Worauf willst Du hinaus? Wie erklärst Du, was Du wünschst? Reicht Deine Sprache dafür aus? Wie machst Du Dich deutlich? Wie zeigst Du Dich?

Mit Übungen und (Wort-)Spielen möchten wir mit Euch die ganze Palette von D/S-Farben ausbreiten und (vielleicht) einige Farben neu mischen.

Es sind keine Vorerfahrungen notwendig, nur ein offener Geist und ein persönliches positives Interesse an D/S.

Teil II – Ideen für die Praxis
Wie kannst Du Deine D/S-Sehnsüchte und Wünsche umsetzen? Auf der Konferenz? Jetzt gleich, heute, morgen? Innerhalb einer Beziehung oder in einer einmaligen Begegnung? Kann man D/S „spielen“? Verhandeln? Muß es immer „Liebe“ sein? Was brauchst Du, um Dich einzulassen? Wie können wir kurze Momente genießen?

Abhängig von den Teilnehmenden und deren Wünschen möchten wir, daß der erste Teil eine Brücke ins Leben bekommt. Im zweiten Teil kann sich vielleicht ein Gourmet-(slow)Dating entwickeln oder auch neue Ideen für bereits bestehende D/S-Beziehungen. Denkbar ist auch ein Austausch über die Möglichkeiten und Grenzen, D/S in unterschiedliche Beziehungsformen zu leben.

Voraussetzung: Teilnahme an Teil I des Workshops


Tania (Leiden, Niederlande)

Mitten in meinen 40ern – nach vielen Jahren S/M in Beziehungsformen aller Art und verschiedensten Rollen – bin ich noch immer fasziniert und begeistert von der sich immer verändernden Landschaft meiner Sexualität. Jedes Mal, wenn sie in mir aufflammt oder mich tief durchströmt, jedes Mal, das sie sanft in mir schlummert oder Winterschlaf hält, wenn sie mich jagt wie ein Raubtier, mich verführt wie ein Liebeslied oder in mir brüllt wie ein Lachen – versuche ich, sie tief zu erfahren. Danach betrachte ich sie mit Respekt und studiere sie mit Verwunderung. Was für ein Reichtum – wer hätte gedacht, daß sich Körper und Geist auf ein so wundervollen Spielwiese treffen können?

Miraz (Berlin)

Stadtamazone, Kurzhaar- und Emanzenfemme mit Blümchenfetisch, ebenfalls mitten in jenen lustvollen 40ern bin ich beruflich wie privat, professionell wie leidenschaftlich mit Lernprozessen beschäftigt. Kommunikation und Kontakt, Berührung und Vertrauen, Macht, Tiefsinn, Konflikte, Differenzen, menschliches Miteinander & Ent_wicklungen faszinieren und inspirieren mich immer wieder auf’s Neue.

Nachdem ich durch Organisieren der letzten Berliner Osterkonferenzen (ja, ich bin „die-mit-dem-open-space”) eine schicke SM-Verdienst-Plakette erworben habe, kann ich mich jetzt besten Gewissens nur noch jenen Themen widmen, die mir so viel Freude bereiten… – siehe oben.