Konferenz

BarCamp, Dojo und eingeladene Workshops

In diesem Jahr besteht die Konferenz aus drei Bereichen: einem BarCamp, einem offenen Übungsraum ("Dojo") sowie einigen wenigen eingeladenen Workshops.

Wir haben lange mit uns gerungen, ob es möglich ist, auf einer Konferenz einerseits Größen wie Dossie Easton einzuladen, und gleichzeitig zu erwarten, das ein Großteil des Programms von den Teilnehmerinnen selbst gestaltet wird. Wir glauben, es ist möglich!

Hier unsere Überlegungen dazu: Auf einer low-budget, do-it-yourself-Konferenz wie es die Osterkonferenz ist, wird es nie eine angemessene Bezahlung der Workshop-Leiterinnen (des Orga-Teams sowieso nicht ;-) ) geben - sonst würde die Konferenz fünf- bis zehnmal soviel kosten. Im letzten Jahr haben wir z.B. den Überschuss an die Workshopleiterinnen ausbezahlt, es gab also eine kleine finanzielle Anerkennung ihres Engagements; um die Preise niedrig zu halten, kalkulieren wir das aber nicht von vorneherein mit ein.

Eine Do-It-Yourself-Veranstaltung wie ein BarCamp (oder auch Open Space, was bisher bei einigen Konferenzen verwendet wurde) hat eine andere Qualität als Workshops, die von bezahlten Workshop-Leiterinnen gehalten werden. Zum Beispiel ist eine Erkundung neuer, unbekannterer Themen möglich, für die es vielleicht noch gar keine Referentinnen gibt. Anderseits kann es toll sein, Menschen zu erleben, die sich schon sehr viele Jahre mit bestimmten Themen beschäftigen und von deren langer Erfahrung profitieren.

Wir wollen beides. Und haben daher in diesem Jahr Dossie und Phoenix eingeladen, weil wir beide gerne selbst Workshops bei Ihnen besuchen, und auch Euch Teilnehmerinnen die Gelegenheit dazu geben wollten. Die beiden wollen und bekommen übrigens auch keine Bezahlung ihrer Workshops; wir übernehmen lediglich einen Teil ihrer Reisekosten.