Kinky Dinner

Berliner Unterwelten (von Anfang 1900 bis in die frühen 1920er)

Immer rin in de jute Stube – ja, jenau, komm' Se rin, könn' Se kieken, wie de freche Jöre dem feinen Pinkel an die Buchse jeht … Komm' Se, sehn' Se, dit ham Se noch nich jesehn! Hier sind se alle, hier frisst der Matrose der Hure aus der Hand und der Herr Landrat singt dazu nen Ständchen. Jegen nen Jroschen schwingt die Claire ihre Beene, jegen zwee jewährt se een Jriff ins Dekollté. Die Jungs spieken unter Röcke und eene von de feine Sorte wagt sich ins Jemenge. Janoven, Jauner warten schon und reiben sich de Hände, doch der KV is schnella und schnappt sich diese Bella. Wer'n Jassenhauer schmettert, riskierts, daß ihm wer eene scheppert. Die eene räkelt sich schön uff'm Tisch, die andre hat drunter Platz jenommen - jede Topp find' hier'n Deckel, und ob oben oder unten am Ende sind se alle satt und jlücklich, denn et war frivol jemütlich.

Wir wollen mit euch dinieren und in alt-berliner Atmosphäre schwelgen. Ob in Uniform mit Pickelhaube, hemdsärmelig, tief dekolletiert oder hochverschnürt, in Knickerbockern oder Anzug, als Revuegirl, Hure, Eckensteher, Drücker, Ganovin, kesser Vater, Gassengöre, … lasst euch inspirieren von Zille & Co. und genießt mit uns das Kinky Dinner.