In guter Tradition seit 1999 freuen wir uns, euch zur nächsten Internationalen FrauenLesbenTrans*Inter BDSM Konferenz einzuladen. Und entsprechend dem Motto für 2015, das die Osterkonferenz ins Mittelalter verlegt – heissen wir euch willkommen im Castle of Kink.

Vom 2. bis 6. April 2015 treffen wir uns in Berlin, um gemeinsam die erfreulichen Seiten des Mittelalters zu feiern: Folter, Schmerz, Spiel mit scharfen Klingen und Feuer, unsere Dämonen bekämpfen oder strengen Regeln folgen. Es wird Platz für alle sein: Königinnen und Könige, Ladies und Lords, Folterknechte und Gefangene, Stallburschen und Pferde, Huren und Bedienstete und natürlich Leibeigene. Alle FrauenLesbenTrans*Inter, die in einem Zeitraum ihres Lebens eine weibliche Sozialisation erfahren haben, und die sich darüber hinaus der FrauenLesben BDSM Szene zugehörig fühlen, sind willkommen.

Unser Hofstaat trifft am Donnerstag das erste Mal zusammen und taucht dann drei Tage lang ein in Workshops, Playparties und, wenn alles wie geplant klappt, einem festlich perversen Gelage, an dem in diesem Jahr alle teilnehmen können. Zum Abschied stoßen wir gemeinsam am Montag Morgen mit Met und Milchkaffee auf die schöne Zeit an, bevor alle zu ihren Fürstentümern zurückkehren. Weitere Details werden sobald bekannt verkündet und auf dieser Webseite in den nächsten Wochen veröffentlicht. Die Registrierung startet dann im Februar.

Die Konferenz 2015 wird organisiert von Kaj, dem Duke of Paraphilia und seinem Schlosshund sofarbi. Wir hoffen, euch gefällt, was wir uns ausgedacht haben. Natürlich wäre aber diese Konferenz nicht möglich ohne unseren Hofstaat mit seinen vielen tollen und willigen Helfer_innen. Einen riesigen Dank speziell an euch – ihr seid wunderbar!

Außerdem sind wir, wie jedes Jahr, auf die Hilfe aller Teilnehmer_innen angewiesen. Das Castle of Kink ist, was ihr daraus macht. Bereitet Workshops vor, bietet eure Dienste an, helft uns vor Ort und vor allem lernt, feiert und habt Spaß.

Na dann los! Auf ins Mittelalter!

Wie in den letzten Jahren findet die Osterkonferenz von Anfang bis Ende an einem, zentral in Berlin Mitte liegenden Ort nahe der Jannowitzbrücke statt. Die genaue Adresse erfahrt ihr zu unserer aller Sicherheit, nachdem ihr registriert seid.

Wir sind die einzigen, die diese Räume nutzen und das bedeutet, alle Räume, mit Ausnahme des Ruheraums, der Toiletten und Duschen dürfen und sollen bespielt werden. Diese Freiheit könnt ihr auch durch fantasievolle Kleidung nutzen, egal ob abends oder tagsüber, zum Beispiel in Bezug auf unser Mittelalterthema. Am Tag schaffen wir eine entspannte Workshopatmosphäre und abends stimmungsvolle Spielräume.

Zwischen den Workshops und den Parties ist außerdem einer der Räume im Obergeschoss als Rückzugsort für Schwarze, POC und jüdische Teilnehmer_innen reserviert und wir bitten alle anderen, diesen, wenn als solcher markiert, nicht zu betreten.

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Ort der Konferenz

Willkommen im Castle of Kink

DAS PROGRAMM

DONNERSTAG 2. APRIL

Früher Abend Anmeldung und Meet&Greet – wie immer mit selbstgemachtem Kuchen (Danke für’s Mitbringen!)

Abend: Playparty

 

FREITAG 3. APRIL

Vormittag: Anmeldung und offizielle Eröffnung

Später Vormittag: Treffen in den Fürstenhäusern für einen guten Konferenzstart

Nachmittag: Workshops

Abend: Verleihung des Community Award und Playparty

 

SAMSTAG 4. APRIL

Tagsüber: Workshops, Workshops, Workshops

Abend: Ein kinky Burgfest mit Essen und Unterhaltung für alle!

 

SONNTAG 5. APRIL

Bis zum Nachmittag: wieder viele Workshops

Später Nachmittag: Verabschiedung

Abend: Playparty

 

MONTAG 6. APRIL

Vormittag: Abschiedsbrunch

Nachmittag: Abbau und Aufräumen mit allen, die noch da sind!

Abend: Playparty Honey & Spice im Quälgeist

 

Das genaue Programm findet ihr hier.

 

Verpflegung

Wir planen dieses Jahr mit einer Auswahl von Suppen zur Mittags- und einem kalten Buffet zur Abendzeit. Von veganen, über vegetarischen, bis zu Fleisch-Optionen ist alles dabei. Leider können wir darüber hinaus nicht auf andere Allergien und Unverträglichkeiten eingehen, aber da es ja ein Buffet ist, hoffen wir jede_r findet trotzdem etwas Essbares.

Wir versuchen darüber hinaus, durchgängig Obst und Süßes für den Vitaminbedarf und den Zuckerhaushalt bereitzustellen. Wer anderes Essen benötigt oder wünscht, ist herzlich eingeladen, sich dies mitzubringen.

Tee, Wasser und Kaffee stehen allen gegen eine kleine Spende zur freien Verfügung. An der Bar gibt es Saft, Cola, Bier und Sekt zu kaufen. Auch hier gilt, dass jede_r eigene Getränke mitbringen kann, allerdings müssen hochprozentige alkoholische Getränke zu Hause bleiben.

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Verpflegung

Unterkünfte

Um Unterkunft in Berlin muss sich jede Person selbst kümmern. Hotels, Hostels, oder Apartments wären eine Option – die andere ist über → SchMacht oder → Fetlife nach privaten Schlafplätzen zu fragen. In der Vergangenheit haben sich oft auch mehrere Teilnehmer_innen zusammengetan um gemeinsam ein Apartment zu mieten.

Hier ein paar Vorschläge für Hotels und Onlinevermittlungen:

 SM-Apartments und Hotels:

→ Das andere Haus 8 (ehemaliges Gefängnis)

→ Freiraum Berlin

→ SM Apartments

→ Residenz Avalon

Alternative Kreuzberger Hotels:

→ Die Fabrik

→ Regenbogenfabrik

→ Hotel Transit

→ Garden Houze

Hotels für Frauen:

→ Hotel Intermezzo

→ Frauenhotel Berlin

Lesbischwule Bettenbörse:

→ Ebab.de

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Verpflegung

Barrierefreiheit

Leider gibt es auf der Konferenz viele Barrieren, die eine Teilnahme verhindern oder erschweren. Der Ort, die Kosten und auch die Tatsache, dass sehr viele Leute mit unterschiedlichen Positionen zusammenkommen, sind wohl die größten. Wir wissen, dass viele Barrieren bestehen bleiben, möchten aber versuchen die Konferenz zumindest barriereärmer machen, bzw. einen Umgang damit zu finden, der eine Teilnahme eventuell trotzdem ermöglicht.

Zum Raum: Wir haben die räumlichen Gegebenheiten der Konferenzräume und unseren Umgang mit diesen hier in einem PDF zusammengefasst, damit ihr schauen könnt, was euch ungefähr erwartet. Soviel vorab: es gibt viele räumliche Barrieren: enge Toiletten und Gänge, viele Stufen, wenig Licht und eine schlechte Akustik. Wir würden uns freuen, wenn Leute uns schreiben, was sie zur Teilnahme bräuchten, damit wir vermeidbare Barrieren gezielter angehen können. Wer kommt und wegen der räumlichen Barrieren nur zum Teil bleiben kann, bekommt sein Geld anteilig zurück.

Zum Geld: Die Konferenz kostet Geld, das lässt sich nicht umgehen – aber wer keines oder wenig hat, soll trotzdem kommen können. Wir wollen ein solidarisches Prinzip, in dem die Teilnahme nicht am Geld hängt. Es gibt einen reduzierten Betrag, der durch Solidarbeiträge finanziert wird. Wir bitten auch um weitere Spenden für die, denen der ermäßigte Beitrag noch zu hoch ist. Wenn das so ist, schreibt uns bitte und wir versuchen gemeinsam, einen möglichen Preis zu finden.

Zu Diskriminierungen: Die Konferenz ist kein Safe Space und kann es bei über 200 Teilnehmer_innen nicht sein. Wir positionieren uns gegen Rassismus, Sexismus, Transphobie, Ableism/Körpernormierung und Klassenunterschiede – wissen aber auch, dass eine simple Aufzählung wenig hilft, um die konkreten Diskriminierungen einzugrenzen. Wenn ihr Hilfe braucht in diskriminierenden Situationen, besonders wenn es um oben genannte Themen geht, sprecht uns oder die Deputies an. Wir sind für Euch da und möchten je nach Situation mit euch zusammen eruieren, was ihr braucht und wie dies umzusetzen ist.

Zur Sprache: Die Konferenz findet zweisprachig auf Deutsch und Englisch statt. Je nach Workshopgeber_in werden die Workshops auf Deutsch oder Englisch gehalten, es wird aber in den meisten Fällen versucht, eine Übersetzung zu bieten. Manchmal von den Workshopgebenden selbst, manchmal als Flüsterübersetzung von den Teilnehmer_innen.

Wir haben uns für eine jeweils individuelle Lösung möglicher Probleme entschieden. Wir hoffen darüber hinaus, dass alle Teilnehmer_innen eigenverantwortlich im Rahmen der Konferenzregeln dazu beitragen, die Konferenz zugänglicher und offener zu machen.

 

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